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![[Asien]](asien_klein.gif) |
[Asien Wetter und Klima]
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Aufgrund seiner großen
Ausdehnung und der starken Gliederung des
Geländes hat Asien Anteil an mehreren
Klimazonen. Die riesige Landmasse bedingt
in weiten Teilen des Kontinents ein ausgeprägtes
Kontinentalklima mit starken Temperaturgegensätzen
im Jahresverlauf. Die heißen Sommer
und kalten Winter werden von häufig nur
kurze Zeit andauernden Übergangsjahreszeiten
getrennt. Extrem sind auch die räumlichen
Temperaturgegensätze. Der nordöstliche
Teil Sibiriens ist das kälteste Gebiet.
Hier wurden 1938 in Oimjakon, dem Kältepol
der Nordhalbkugel, -77,8 °C gemessen.
Dagegen zählen einige Regionen im Süden
und Südwesten Asiens zu den heißesten
der Erde.
Süd- und Ostasien stehen unter dem Einfluss
des Monsun. Im Winter entwickeln sich über
den kalten Landmassen Nordasiens ausgeprägte
Hochdruckgebiete. Von dort strömen die
Luftmassen als Wintermonsun nach Süden
und Südosten, wo sie zu ausgeprägter
Trockenheit führen. Im Sommer wird das
Klima von den Tiefdruckgebieten über
Südasien gesteuert. Warme, feuchte Luft
fließt als Sommermonsun von den angrenzenden
Meeresgebieten in Richtung des tiefen Druckes
und bringt vor allem den Küstenregionen
und den Luvseiten der Gebirge hohe Niederschläge.
Cherrapunji im indischen Bundesstaat Assam
ist mit einer mittleren Jahressumme von etwa
11 000 Millimetern einer der niederschlagsreichsten
Orte der Welt. Die Küstenregionen Ostasiens
sind oftmals verheerenden Taifunen ausgesetzt,
die im Westpazifik und im nördlichen
Teil des Südchinesischen Meeres entstehen.
In Nordasien geht das winterkalte Klima
des Nadelwaldgürtels polwärts in
das arktische Klima der Tundra über;
die Sommer sind dort sehr kurz. Im Zentralasien
ist das Klima kontinental; in den Steppen-
und Wüstenregionen ist es sehr trocken.
Mediterranes Klima mit warmen Sommern und
feuchten, oft niederschlagsreichen Wintern
herrscht in den Küstengebieten Vorderasiens
vor, während das Landesinnere der Arabischen
Halbinsel ausgesprochen trocken ist.
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