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![[Asien]](asien_klein.gif) |
[Asien Bevölkerung]
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Die Bevölkerung
ist in Asien sehr ungleichmäßig
verteilt. Zu starken Konzentrationen kommt
es vor allem in Süd- und Südostasien.
In einigen Ländern liegt die Bevölkerungsdichte
bei mehr als 200 Einwohnern je Quadratkilometer,
in Singapur werden sogar weit über 4
400 erreicht. Im Gegensatz dazu sind weite
Teile Zentral- und Nordasiens nahezu unbewohnt.
Die Bevölkerungsdichte in der Mongolei
beträgt z. B. nur etwa zwei Einwohner
je Quadratkilometer. In den semiariden Gebieten
konzentriert sich die Bevölkerung häufig
auf Flussoasen. Aus diesen konnten sich im
Lauf der Zeit durchaus größere
Städte entwickeln, wie z. B. Taschkent,
die größte Stadt Zentralasiens.
In den polaren Gebieten entwickelten sich
die Siedlungen vor allem entlang der Eisenbahnlinien.
Die Erschließung erfolgte dort häufig
erst nach Entdeckung von Rohstoffvorkommen.
Die Einwohnerzahl des Kontinents liegt
bei über 3,4 Milliarden. Allein in
Ostasien leben etwa 1,3 Milliarden Menschen,
in Südostasien etwa 450 Millionen, in
Südasien rund 1,1 Milliarden, in Südwestasien
rund 200 Millionen und in der früheren
Sowjetunion rund 100 Millionen. Die Arabische
Halbinsel stellt demgegenüber den am
dünnsten besiedelten Großraum des
Kontinents dar. Mit 71 Einwohnern je Quadratkilometer
ist Asien der nach Europa am zweitdichtesten
besiedelte Kontinent.
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